Green Love oder wie vermeide ich Spinat im Smoothie …

Vor einigen Wochen geisterte im Netz ja diese Green Smoothie Challenge herum. Gut, muss ich probieren, diesen grünen Engergiekick… Tja, falsch gedacht, denn ich mag eigentlich grünes Essen – im Gegensatz zu weißem Essen. Etwas Schlimmeres gibt es kaum für mich (Milch, Rahm und alle anderen weißen Lebensmittel gehören definitiv nicht auf meinen Teller). Der Geruch nach Milch – schrecklich. Verschüttete Milch eine mittlere Katastrophe – und nein, ich bin nicht sonderbar. Nur etwas schrullig.

Also war diese Smoothie Sache die perfekte Ernährungsergänzung und sollte statt der täglichen Schokolade herhalten. Als Goodie nach getaner Arbeit sozusagen. Aber ich rechnete nicht mit meiner Abneigung gegen grünen Spinat. Mein Versuch war ein regelrechtes Desaster. Fürchterlich erdig schmeckte mein erster grüner Smoothie mit Orange, Kiwi und Spinat. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass der Spinat tiefgekühlt war oder ob ich sonst etwas falsch machte. Wie auch immer, Banane im Smoothie ist mir wesentlich sympathischer.

Apropos Banana: gern mag ich überreifes Obst in meinem Fruchtcocktail, denn ich hasse es, Lebensmittel wegzuwerfen, weil sie vielleicht nicht mehr schön sind – geschmacklich aber ihre Blüte erreicht haben.

Die perfekte Lösung: das Obst pürieren und zu einer Creme verarbeiten oder einen Smoothie mixen.

Von gekauften Smoothies halte ich nicht sonderlich viel, weil oft noch diverse Konservierungsstoffe zugesetzt sind oder Zucker – klar zur Konservierung – doch ich mixe lieber selbst. Zu Hause, in meiner Küche.

Meinen letzten Versuch kann ich Euch empfehlen: Blutorange, Himbeeren, Banane und Kiwi. Herrlich, leicht säuerlich, erfrischend und die Farbe sonnenuntergangsrosa mit kleinen schwarzen Tüpfchen von der Kiwi.

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Mit Mango, Kiwi und Banane wollte ich auch einen Smoothie zaubern, allerdings war es mir dann definitiv zu süß und ich entschied mich, diese dickflüssige Konsistenz zu nützen und daraus ein nettes Dessert für das Sonntagsmenü anzurichten. Alles in hübsche Schälchen gefüllt und mit einer Waffel und ein paar Fruchtschnitzen dekoriert, schmeckte es göttlich.

Als Smoothie mag ich vor allem säuerliche Geschmacksrichtungen, weswegen Blutorange und Kiwi für mich perfekt sind. Heidelbeeren und Himbeeren sind ein kleiner Luxus, da sie aus Spanien oder Mexiko importiert werden müssen. Und ja, ich weiß, Bananen und Orangen wachsen bei uns auch nicht.

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Leider schmeckt daher ein Apfelsmoothie nicht so toll und die Auswahl an heimischen Obstsorten ist saisonbedingt auch eher mager. Aber tja, auch Kakao und Café wächst nicht in unseren Gärten.

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Sind noch ein paar Beerchen übrig, richte ich gern einen Cheesecake im Glas an. Dazu braucht ihr:

1 Becher Yogurt

1 Frischkäse natur

wenig Staubzucker

Rum

Zitronensaft

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Alles gut verrühren. Beiseite stellen. Dann übriggebliebene Kekse (zum Beispiel mit Mandel) in einem Tuch oder Plastiksackerl zerbröseln und in ein Glas füllen (hier ein altes Nutellaglas). Dann die Creme drauf und mit selbstgemachter Marmelade und Beeren garnieren, so dass die weiße Creme gut versteckt ist. Das hält sich einige Zeit im Kühlschrank (doch wenn ich es erst für den nächsten Tag plane, gebe ich die Beeren erst vor kurz vor dem Servieren drauf.)

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