Sommerzeit ist Balkonzeit: DIY Wohlfühloase

Was täte ich ohne mein saisonales Zimmer, meinen Balkon. Leider habe ich keinen Garten, doch der relativ geräumige Balkon entschädigt ein wenig dafür. Gerade bei Hitze nütze ich diesen zusätzlichen Platz mehr als sonst. Angenehm kühl ist es und zudem steht genug Gemüse und Beeren zum Naschen bereit.

Ohne Grün und ohne Pflanzen wirkt selbst der größte Balkon öde und leer und so habe ich bereits den Balkon schön begrünt und bepflanzt und so möchte ich Euch meine kleine Oase zeigen.

Für mich gehören Erdbeeren und Paradeiser, so wie einige Kräuter wie Pfefferminze, Salbei, Rosmarin und Lavendel unbedingt auf den kleinsten Balkon.

Leider sind schöne Tongefäße ziemlich teuer und so habe ich einfach beschlossen mir selbst schöne Blumentröge zu basteln. Gekauft habe ich dafür diese großen schwarzen Plastikbottiche, die fürs Bauen verwendet werden. Gartenflies und Bioerde.

In die Tröge habe ich Löcher and der Unterseite und am unteren Rand gebohrt. OHO, ich habe mich als Heimwerker-Queen betätigt, indem ich die  Bohrmaschine angeworfen habe. Jaja… 😉

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Der nächste Schritt besteht darin, dass ihr am Boden der schwarzen Tröge einige Äste legt so dass ein wenig Luft zu den Wurzeln euer Pflanzen kommt. Ich habe circa fünf Zentimeter des Troges mit Ästen befüllt, die mein kleiner Assistent, der Boxi, erfolgreich aus dem Unterholz bugsiert hat.

Zurück zum Befüllen der Tröge: Auf die Äste gebt ihr das Gartenflies, das dazu dient, dass die Erde nicht zwischen den Ästen verschwindet. Anschließend kommt die Erde drauf, macht als nächstes kleine Mulden, damit ihr Eure Pflanzen in die Erde setzen könnt.

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Mein fleißiger Assistent hilft natürlich wieder. Er untersucht das Flies auf Krümelrückstände. 

Nachdem ihr die Pflanzen eingesetzt habt, dürft ihr nicht vergessen, sie gleich ein wenig zu gießen, damit sie das Umsetzen leichter verkraften.

Nun ist es bereits einige Zeit her, dass ich meinen Balkon bepflanzt habe und die Pflanzen sind gut verwurzelt. Das Projekt Blumen und Nutzpflanzen  hat recht gut geklappt, doch manchmal wollen Pflanzen halt einfach nicht so, wie sie sollten.

Ist mir auch passiert – bei einer Tomaten-Pflanze, einer Yellow Pear. Sie mäkelt herum und mag nicht so recht gedeihen, während all ihre Kollegen wunderbar blühen und wachsen. Manchmal passiert so etwas, macht euch nicht zu viel draus, versucht es und gebt nicht auf.

Und nichts schmeckt schließlich besser, als den Salat mit eigenen Paradeisern und selbst gezogenen Kräutern zu krönen.

Ach ja, apropos Pflanzensorten: Ich bin ein großer Fan von alten und außergewöhnlichen Sorten. Viele Pflanzen könnt ihr vielleicht sogar am Wochenmarkt von lokalen Bauern kaufen! 😀

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Hier sehr ihr das Ergebnis: 😀

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