Visapure Advanced oder wie wird mein Badezimmer zu einem Highend Spa?

Ein langer Arbeitstag geht zu Ende, abgeschlagen freuen wir uns schon auf ein heißes Bad und eine entspannende Duftkerze. Die Beautyoase „Badezimmer“, ganzjährig geöffnet, lädt ein, sich ein wenig zu entspannen. Das Tagesmakeup, bereits nicht mehr sonderlich frisch (es musste ja auch den ganzen Tag halten, während wir dem Bus hinterherliefen, einen schnellen Snack in der Mittagspause verschlangen und weiter arbeiteten), muss vor dem Ritual des Eincremens oder eine Gesichtsmaske noch runter.

Doch das alleinige Abschminken mit einem dieser Reinigungstücher reicht mir oft nicht, Make Up Spuren sind dann häufig noch im weißen Handtuch zu sehen. Nachdem ich mechanische Peelings im Gesicht nicht unbedingt mag, entschied ich mich vor einem Jahr zwei Fliegen mit einem Schlag zu erledigen. Ich bestellte eine dieser Reinigungsbürsten. Mia2 von Clarisonic zog bei mir ein. In Flieder.

Eine große Liebe, nach täglicher Anwendung wurde meine Gesichtshaut wirklich um einiges schöner, die Anwendung wirklich kinderleicht, allerdings läuft das Reinigungsprogramm etwas zu lange für mein Gesicht. Nach einigen Monaten verwendete ich die Bürste weniger, weil meine Haut zum Glück so weich und pickelfrei blieb. Das A und O bei einer solchen Bürste ist für mich die Hygiene. Regelmäßig kochte ich den Bürstenkopf in heißem Wasser aus, kaufte aber auch alle paar Monate einen neuen.

Ziemlich zeitgleich mit der Clarisonic Bürste kam auch eine Visapure Bürste  von Philips heraus. Auch einige andere Hersteller zogen nach und für mich war das Thema Reinigungsbürste erst mal abgehakt.

Aber trotzdem fand ich den Produkttest von Douglas Österreich recht spannend und bewarb mich für die Visapure Advanced * . Und siehe da, einige Tage später bekam ich ein Mail, dass ich eine der begehrten Bürsten zum Testen bekommen würde.

Endlich angekommen, staunte ich ziemlich, als ich drei verschiedene Bürstenköpfe entdeckte, war ich doch von einer „normalen“ Visapure ausgegangen. Die drei Bürstenköpfe vereinen kühlendes Metall für die Augenpartie, einen Massageaufsatz und eine herkömmliche Bürste.

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Genial, wie sie in der magnetischen Halterung aus roséfarbenem Material eingepasst sind. Viel zu schade, als dass sie einfach im Kosmetikschrank herumstehen. In der Box mit der Bürste befand sich auch noch eine sehr futuristisch anmutende Halterung, die sich dann als Ladestation herausstellte und eine kleine Hülle für den Transport.

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Die Ladestation ist absolut gelungen und die Kombination mit einer Halterung kommt meinen Bedürfnissen einer hygienischen Aufbewahrung mehr als entgegen. Luft kann die Bürste, die ich jedes Mal nach der Verwendung mit einem Reinigungsprodukt (ohne Peelingkörnchen) auswasche, gut trocknen und die Bürste hat in meinem Badezimmer ihren fixen Platz und kugelt nicht zwischen Kamm und diversen Accessoires auf dem Regal herum. Außerdem muss man das Design absolut loben: Roségold, kombiniert mit einem perlmuttweißem und metallic-rosa Material.

Die Anwendung der Bürste ist simpel: der Bürstenkopf wird jeweils von der Bürste automatisch erkannt und auch das Reinigungsprogramm wird daran angepasst. Das Auswechseln des Kopfes funktioniert durch einen Klippverschluss, der absolut geeignet ist für technisch-anti-talentierte Anwenderinnen. Ich weiß, wovon ich spreche …

  • Reinigungsfunktion mit der herkömmlichen Bürste: das Gesicht wird in drei Schritten gereinigt: Zuerst Stirn, dann zeigt uns ein vibrierender Signalton, dass es Zeit für die rechte und anschließend linke Gesichtshälfte ist. Durch die Rotation der Bürste verharrt man nicht zu lange auf einer Stelle und alle Gesichtspartien, mit Ausnahme der Augen, können gut erreicht werden.
  • Massagefunktion: etwas skeptisch gegenüber war ich zuerst diesem Kopf, ich wusste nicht, ob ich der Gesichtsmassage etwas abgewinnen könnte: Doch probiert es! Es ist spitze. Zuerst machte ich den Fehler, zu nahe an meine Augenpartie zu gehen, doch hat man erst mal den Dreh entdeckt, funktioniert es toll. Meine Stirn liebt diese Entspannung, die Zornesfalte wird es mir danken, endlich mal loslassen zu können. Etwas irritiert war ich zunächst auch über die längere Programmdauer, doch eigentlich macht das überhaupt nichts, man nimmt sich dadurch wirklich Zeit zu entspannen.
  • Cooling Effekt für die Augen: und ja, endlich gibt es auch eine Funktion für gestresste und müde Augen. Alle, die unter geschwollenen Tränensäcken oder ähnlichem leiden, werden sich für diese Funktion besonders begeistern können. Sehr sanft bewegt sich der metallische Aufsatz über die Augenpartie (man muss keine Angst haben, sich ins Auge zu fahren) und kühlt wunderbar. Es ist vor allem das angenehme Gefühl, das zu einem unglaublichen Entspannungseffekt beiträgt.

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Der Akku hält nun auch schon ungefähr zwei Wochen, obwohl ich die Bürste regelmäßig verwende (circa 3-4 Mal pro Woche) und vor allem dann, wenn ich Foundation trage. Meine Haut verlangt nach einem Make Up eine absolut gute Reinigung, sonst wird sie zickig und das möchte ich ihr nicht erlauben …

Ich kann bin total begeistert von dem Entspannungseffekt der Visapure Advanced und kann sie Euch nur als Weihnachtsgeschenk empfehlen.

*Herzlichen Dank an das Douglas Team Österreich für die wunderbare Unterstützung. Douglas Österreich stellte mir die Visapure Advanced durch einen Produkttest zur Verfügung. 

Was haltet ihr von Reinigungsbürsten?

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2 Gedanken zu “Visapure Advanced oder wie wird mein Badezimmer zu einem Highend Spa?

  1. Pingback: Blogparade: Meine 3 liebsten Beauty Tools – Lavender Province

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