Ich bin ein Martens Mädchen …

Dr. Martens, dunkler Lippenstift, dunkel geschminkte Augen, Karohemd und Jeans … das lässt mich an die 90er denken. Curt Cobain, Nirvana, Grunge und CK One. Das bedeuten heute die 90er für mich, ein Jahrzehnt, in dem ich meinen ersten Lippenstift probiert, die ersten Reisen ohne Eltern unternommen und meine Oasis gehört habe.

Klingt nach Teenager Zeit, die, wenn ich zurück blicke, mehr als schrecklich war. Denn damals hörte ich noch nicht Nirvana, war irgendwo zwischen Oasis, Kelly Family, den Beatles und Red Hot Chili Peppers musikalisch zu Hause.

Stark verändert hat sich meine Vorliebe für Schminke und Make Up. Greife ich heute doch zu deutlich kräftigeren Tönen und lasse die Finger von blauem und pinkfarbenem Lidschatten und kotzgrünem Nagellack. Egal, es sind aber immer noch genügend Sachen, die sich für mich nicht verändert haben und denen ich treu geblieben bin.

Dazu gehört:

Nicht mal meine Frisur hat sich sehr verändert, ich habe immer noch lange, rötliche Haare … meine Schuhe, denn ich trage meine grünen Glücksschuhe, aka Dr. Martens, immer noch gern und oft, besonders dann, wenn ich das Gefühl habe, ICH sein zu müssen.

Die Martens hatte ich während einer Schottland Reise 1998 von meinen Eltern in Fort Williams bekommen. Wahnsinn, wie sie am Anfang gedrückt hatten und wie mutig und stolz ich mich durch die ersten Blasen gekämpft hatte. Hatte ich sie bei meiner Matura, bei meiner Führerscheinprüfung, bei den ersten Uniprüfungen an, bis ich sie schließlich im Reitstall aufgetragen habe und mich erst von ihnen getrennt habe, als der Sand, der durch das Loch bei der kleinen Zehe kam, ungut auf den Füßen rieb.

Also musste ein neues Paar Dr. Martens her. Doch sind grüne Martens, wenn sie nicht in Mode sind, gar nicht so leicht zu bekommen. Endlich fand ich ein Paar, das aus viel weicherem Leder, als meine ersten Martens war und zahlte ganz schön viel dafür. Aber egal, meine geliebten Schuhe mussten ersetzt werden.

 

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Weiterhin trug ich die Schuhe zu wichtigen Prüfungen, sie sind mittlerweile auch meine Motorrad Schuhe, da sie perfekt über den Knöchel gehen und ich bin mir sicher, dass der Motorrad Führerschein nur deswegen so gut klappte 😉 (und nein, ich bin nicht abergläubisch)

 

Der richtige Wohlfühllook bedeutet für mich bequeme Jeans, Top oder T-shirt und meine Martens. Einfach und sehr wenig damenhaft. Aber das macht definitiv nichts … Ein wenig Lippenstift kann das ganze Ensemble doch relativ gut aufwerten.

Wenn es mal schnell gehen muss mag ich auch einen schnellen Look im Gesicht und das muss man Colourpop durchaus lassen. Auftragen lassen sie sich sehr rasch und das Ergebnis ist nicht zu verachten (auch wenn ich mir nachher die Finger waschen muss). Cricket von Colourpop begleitet mich daher regelmäßig durch den Alltag. Auf die Lippen darf Lumière einer von den genialen Lippie Stix von Colourpop, die sehr leicht aufzutragen gehen.

 

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Nicht fehlen dar natürlich Parfum nicht und so brauche ich mal meine ganzen Miniaturen auf, bevor sie kippen. Aktuell mag ich florale, etwas schwerere Düfte recht gern. Rosa Botanica von Balenciaga. Ein Duft, der etwas Besonderes entdecken lässt und an starke Frauen denken lässt und Identität versprüht. Pfeffer, Ambra und Rosa ergeben einen leicht kräutrigen Duft, der nie aufdringlich wirkt, aber echte Rosenfans enttäuschen wird, da er zu herb und stark wirkt. Nichts mit femininer Eleganz, sondern Stärke und Distinguiertheit verspricht dieses Duftwasser. Mich lässt er an einen einsamen Garten in einem Cottage denken, den eine Frau alleine bewirtschaftet. Inmitten von Rosen. Am Land. Weit weg von Glamour und Schick. Die in Gummistiefeln genauso besteht, wie in edlen Pumps.

 

Solche Düfte würde ich mir öfters wünschen und Balenciaga trifft sehr oft meine Duftvorlieben. Ein bißchen edgy, ein bißchen würzig und stark. Perfekt für ein Martens Mädchen.

 

Solltet ihr meinen Beitrag gern gelesen haben, würde ich mich über ein Like freuen. Auch meine FB Seite und meine Bloglovin Seite würden sich sehr über ein paar Likes freuen.

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Ein Gedanke zu “Ich bin ein Martens Mädchen …

  1. Pingback: Sommer auf den Lippen – Lavender Province

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