Warum Crossfit?

Ich möchte Euch heute nicht meine Laufschuhe zeigen, die definitiv schon mal sauberer waren und auch nicht will ich Euch mein lila Trainingsshirt zeigen, das wohl auch keinen Preis mehr in der Fashionshow eines Fitnesscenters gewinnen würde … nein, ich möchte Euch von meiner neuesten Leidenschaft erzählen, für die mein Herz im Moment brennt (nicht nur mein Herz sondern auch meine Muskeln).

Unsportlich war ich eigentlich nie, über 20 Jahre Reitsport, Laufen und zum Dehnen und Stretchen Yoga. Blogilates mal hier und da zum Drüberstreuen. Aber auf Dauer wird es langweilig, alleine zu trainieren. Auch wenn beim Laufen das Boxertier mit von der Partie ist, kenne ich mittlerweile jeden Kieselstein auf meinen Runden.

Also meldete ich mich spontan zu einem Probetraining für Crossfit, einfach weil ich etwas Neues ausprobieren wollte.

 

Crossfit müsst ihr Euch vorstellen, wie eine Mischung, die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit verlangt. Klingt anstrengend und ist auch anstrengend. Ich sage nur, nach dem ersten Training sind zwei Stockwerke doch relativ heftig, wenn einem die Oberschenkel vor lauter Muskelkater brennen.

Das Training soll extrem effektiv sein, da es mit kurzen Wiederholungen, jedoch großer Intensität ausgeführt wird. Gewichtheben, Burpees, Squats und Push Press, sind nur ein Teil davon, denn das Training variiert ständig. So werden wirklich alle Körperpartien mit ausreichend Trainingsreizen versorgt. Mein persönliches Highlight ist Springschur Springen. Das macht so viel Spaß. Hat es mir als Kind schon. Irgendwie fühle ich mich bei manchen Übungen wie in die Kindheit zurückversetzt: ich darf wo draufspringen, schwere Medizinbälle gegen die Wand werfen und auf allen vieren im Elephant Walk die Halle durchqueren. Egal, es macht Spaß.

 

Wer sich jetzt aber denkt, das schaffe ich nie, den muss ich enttäuschen: denn Crossfit wird an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst – eine Sache die mich extrem anspricht. Zu Beginn gibt es einige Wochen Einsteigergruppen, damit Technik und Methode sorgfältig erlernt werden – für mich auch wichtig, damit ich dann in den normalen Gruppen nicht vollkommen entmutigt werde.

Ziemlich puristisch mutet eine Crossfit Box an, ja so heißt die Halle, wo das Training stattfindet. Wer an einen mit Geräten überladen Raum denkt, liegt absolut falsch. Training mit Kettlebell, Hanteln oder Medizinbällen, ist die Realität. Ich mag dieses Puristische, Klare sehr gern, denn übliche Fitness Studios sind mir zuwider.

 

Warum tu ich mir das an? Das hab ich mich während einer Trainingseinheit nie gefragt, eher kommt da mein Ehrgeiz zum Vorschein und der Vorsatz „Nicht aufgeben“ wird in die Tat umgesetzt. Mich spricht das Trainieren in der Gruppe viel mehr an, wobei nicht jeder für sich trainiert, sondern auch mal Partnerübungen gemacht werden. Nach einem Aufwärmrunde (die wohl früher mein gesamtes Sportprogramm gewesen wäre), beginnt erst das richtige Workout.

 

Was erwarte ich mir davon? Ich möchte unbedingt die 10km Marke beim Laufen schaffen, fitter werden und ein paar Kilo abnehmen.

 

Was hat sich nach vier Wochen Crossfit verändert? Ich bekam deutlich mehr Kraft in den Oberarmen, die ersten Speckröllchen um den Bauch herum sind viel kleiner geworden, ich habe nicht mehr so viel Heißhunger auf Süßes (obwohl ich jedes Mal nach dem Training einen fürchterlichen Hunger habe), wobei ich mehr „Gscheite“ und „Gesunde“ Sachen essen möchte. Der Körper verlangt einfach danach. Trotzdem ich ordentlich esse, habe ich zwei Kilo abgenommen.

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Ich werde Euch definitiv am Laufenden halten, wie es mir weiterhin mit Crossfit geht und welche Fortschritte ich mache.

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2 Gedanken zu “Warum Crossfit?

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