Gold, l’or et l’heure bleue – Highlights im Winter

Jener Moment, in dem die Morgendämmerung dem ersten Tageslicht weicht und am Abend, wenn die letzten Sonnenstrahlen den Horizont färben, übt auf mich immer eine gewisse Magie aus.

Ein Fernweh, eine unbeschreibbare Sehnsucht nach Licht, nach Schatten und Ruhe. Die Impressionisten hätten wohl die Augen zusammengekniffen und versucht alle Gegenstände im Licht zu betrachten, auch dort, wo Schatten ist.

Manchmal sehe ich aber vor lauter Schatten das Licht nicht mehr und die Sonne geht viel zu schnell unter, die schönen Erinnerungen verblassen viel zu schnell und die Kälte, der Nebel und die Finsternis ziehen auf. Hinterlassen einen schalen Geruch nach Einsamkeit.

Die Romantiker hätten wohl die Symbolhaftigkeit des Lichts in Sonette gefasst und die Symbolisten versuchten Licht in Laut zu fassen und eine Art mystische Welt zu kreieren.

Doch heute? Das Licht, entweder es scheint oder es scheint nicht – dazwischen scheint es momentan nichts zu geben und so versuche ich alles Licht, dem ich habhaft werden kann, in meinen Alltag zu bringen, für ein Maximum an Glanz und Helligkeit.

 

Damit auch in meinem Gesicht ein wenig Sonnenglanz eingefangen wird, greife ich auch  in der düsteren Jahreszeit zu ein bisserl Extraglow aus der Tube. Lang hatte ich nicht einen Funken eine Idee, wie ich Highlighter verwenden sollte, auf die Idee, dass ich google kam ich nicht und mir fehlte die Zeit für Youtube Tutorials. Also kein Highlighter für mich, auch wenn ich Jennifer Lopez und ihren divenhaften Glow noch so sehr bewunderte. (Sie ist für mich immer noch die Königin des Highlights 😉

 

Hier habe ich Euch ein paar meiner liebsten Highlighter zusammengestellt. Besonders gern verwende ich Highlighter auf den obersten Punkten der Wannenknochen, als I-Tüpfelchen also oder direkt unter den Augenbrauen.

Bei den Konsistenzen bin ich ziemlich experimentierfreudig, ich wechsle zwischen Puder und flüssigem Produkt hin und her. Wobei für Highlighter Neulinge vielleicht Puder Produkte leichter zu handhaben sind.

Einer meiner ältesten Produkte, die etwas Leuchten verleihen, ist von Clarins Eclat Minute Base Illuminatrice de Teint. Zugegeben, es ist nicht der typische Highlighter, den man nur punktuell einsetzt. Dieses cremeartige Produkt lässt sich so wie auch der L’Oréal Paris Accord Parfait/ Perfect Match Highlighter unter der Foundation tragen. Genauso gut funktioniert das Produkt um einzelne Akzente zu setzen. Den Farbton von Clarins würde ich als Perlmutt mit leichtem rosa Schimmer bezeichnen.

Während der L’Oréal Paris Perfect Match/ Accord Parfait in Doré Glow wunderbar gold strahlt. Ich mag den Schimmer so gern, dass dieser Highlighter mein Lieblingsprodukt in Frankreich war, fast den ganzen Urlaub an der Côte d’Azur habe ich meine Wannenknochen damit bemalt. Anfangs war ich etwas unsicher, ob ich mit einem flüssigen Produkt zurecht kommen würde, doch meine Sorge war absolut unbegründet. Ich  trage den Highlighter auf meinen Handrücken auf und tupfe anschließend mit einem Pinsel die Farbe auf und starte meine Kriegsbemalung 😉

 

Mit ungewöhnlichen Texturen hat mich L’Oréal Paris auch erst überrascht, als ich ein Päckchen in der Post entdeckte, das Produkte der Extravaganza Golden Muse Kollektion enthielt. Mit dabei war dieser geniale Highlighter in L’or. Der Name (L’or = Gold auf französisch) ist Programm und so strahlt die Farbe ein sattes, gelbes Gold aus. Wie die letzten Sonnenstrahlen am Horizont – bevor der Schatten überhand nimmt. Der letzte goldene Moment des Tages. Die Textur ist ungewöhnlich für einen Puder Highlighter, denn sie artet beinahe wie ein Mousse an. Lässt sich spielend mit einem fluffigen Pinsel aufnehmen und präzise auftragen. Der Farbton ist ähnlich dem Perfect Match Highlighter, doch wirkt das Gold noch satter, noch prunkvoller.

Einen etwas anderen Farbton, aber ebenso satt und leicht zu verwenden (doch nicht so leicht zu bekommen), bietet Becca in Opal. Das Produkt heißt Shimmering Skin Perfector Pressed. Der bekannteste Farbton ist wahrscheinlich Champagne Pop, doch gefällt mir Opal besser und manchmal muss man ein bisserl gegen den Strom schwimmen. Der Highlighter ist leicht rosé, kupfrig. Auf jeden Fall würde ich ihn den warmen Farbtönen und Farbtypen zuordnen. Generell mag ich diese warmen Farben, sie stehen mir auch besser als kühle Töne.

Der Highlighter von Becca lässt sich leicht mit einem Pinsel auftragen und verblenden, völlig leicht und unproblematisch also.

 

Nun kommt noch das Produkt, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es tatsächlich mag oder ob es einfach Jahreszeit bedingt ist, dass es im Sommer nicht für mich funktionierte: Nämlich der MAC Strobe Cream.

Gerade jetzt kam MAC mit einer ganzen Ladung verschiedene Strobe Creams heraus, die mir eigentlich gut gefallen, doch bin ich mir nicht sicher, wie sie dann im Gesicht wirken. Die „normale“ Strobe Cream bekam ich als Goodie bei meiner letzten MAC Bestellung in einer Miniatur Größe von 6ml. Ich verwendete sie gleich unter dem Make Up und war nicht sonderlich davon angetan, denn ich hatte das Gefühl, dass sie meine Foundation rutschen ließ. Vielleicht lag es auch daran, dass es relativ warm war und mein Gesicht ohnehin glänzte und zuviel Glanz dann einfach nicht gut tat. Ich weiß es nicht.

Jedenfalls gab ich dem Produkt vor ein paar Tagen eine erneute Chance und verwendete es unter der Foundation. Dazu muss gesagt werden, dass es die letzten Tage richtig kalt war und ich jede Feuchtigkeit aufsaugte, also meine Haut fror und durstete nach einer feuchtigkeitsspendenden Creme. Nun funktionierte die MAC Strobe Cream für mich richtig gut. Das Make Up verursachte keine Probleme und mein Gesicht erhielt einen leichten Glow. Gut, ich werde die Strobe Cream weiter testen, denn auch mit 6ml komme ich ganz schön lange aus.

 

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Habt Ihr noch einen Highlighter für mich, den ich unbedingt probieren muss? Einen, der nicht limitiert ist?

Hat Euch der Beitrag gefallen, würde ich mich über ein Like freuen. Neue Follower sind natürlich auch immer herzlich willkommen 😀

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Gold, l’or et l’heure bleue – Highlights im Winter

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