Ein Blick nach vorne und einer zurück

Von 2016 lese ich nur mehr die letzten paar Zeilen, dieses Buches, das ich vor etwas weniger als einem Jahr begann.

Morgen starten wir voller Elan (vielleicht mit einem etwas faden Auge) ins Neue Jahr. 2017  – unglaublich, hätte ich mir vor 15 Jahren immer anders vorgestellt.

 

Erfolgsmäßig kann ich berichten, dass 2016 ein gutes Jahr war. Ich arbeitete viel, erntete aber auch viel Erfolg, von einem abgeschlossenen Doktor Studium, bis hin zu einem Job, den ich liebe.

Auch auf dem Blog lief das zweite Jahr wirklich gut. Ich fand einen Rhythmus beim Schreiben, lernte meine Kamera besser kennen und konnte zahlreiche neue LeserInnen gewinnen. Danke übrigens, dass Ihr mein Geschreibsel lest.

Irgendwie begann ich auch die Bloggerwelt etwas kritischer zu betrachten und mir wurde klar, dass ich diesen Megaerfolg, mit Millionenfollowern gar nicht möchte, denn vergleicht man die Profile der riesigen Influencer so stellt sich ein ähnliches Bild heraus, sicherlich, sie arbeiten hart, um diesen Erfolg zu haben und der sei ihnen gegönnt. Doch ich vermisse ein kleines bißchen Persönlichkeit, die vielleicht zu Gunsten weiß, grauer, rosa, roségoldener Bilder abhanden kommt.

Diese Worte klingen hart und mir wurde dieses Jahr definitiv klar, dass ich mich nicht verbiegen möchte, nicht hier auf dem Blog und auch nicht sonst wo. Gelernt habe ich auf jeden Fall, dass man Dinge sagt, die einem am Herzen liegen und die man sonst runterschlucken und in irgendeine Ecke des Gefühlsabgrundes schieben würde.

Privat gesehen war 2016 eine mittlere Katastrophe:

Die Frösche hüpfen wohl alle besser wieder in den Brunnen zurück und die goldene Kugel konnte keiner an die Oberfläche bringen. Vielleicht wird 2017 besser und wir bewegen uns endlich außerhalb einer Märchenwelt und landen in der Realität. Hey, Märchenprinzen vergesst Schneewittchen und die böse Stiefmutter!!!

Im Sport erreichte ich so viel, wie ich es mir nie zu erhoffen wagte. Vor etwas weniger als einem Jahr hatte ich meine erste Crossfit Einheit und ich dachte, ich komme nie mehr in einem Stück die Stiegen hinauf, weil ich meine Muskeln so arg spürte. 3×7 Burpees (gefolgt von einigen Wallballs) war eine enorme Herausforderung bei diesem ersten Workout in der Probestunde.

Heute lächle ich milde über 7 Burpees und hänge mal locker eine 0 an … Ich wurde viel fitter, achte besser auf meine Ernährung und liebe meine regelmäßigen Workouts.

Gereist bin ich 2016 viel: Irland, Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien und Portugal. Meine eindeutigen Highlights waren Lissabon (wo ich unbedingt hin zurück möchte) und Nizza, wo es auch im Oktober/ November noch wirklich warm war.

Leider bin ich nicht in die Normandie gekommen, was aber 2017 fix geplant ist.

Meine Vorsätze für 2017:

  • meinen Blog besser durchplanen
  • auf ein Konzert gehen
  • meine Duftkerzen alle verwenden und nicht nur aufstellen
  • meinen Kleiderschrank sortieren
  • Ordnung halten
  • einen Campingausflug machen

 

Mal sehen, wie lange diese Vorsätze dauern!

 

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches 2017! Auf dass es besser wird, als 2016.

 

 

 

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2 Gedanken zu “Ein Blick nach vorne und einer zurück

  1. Klingt so als hättest du im letzten Jahr einiges erreicht! Zwar nicht alles, das du wolltest aber hey – das wird schon 🙂
    Mir wird diese Bloggerwelt langsam auch zu ungemütlich und ich merke, wie sie sich als Einheitsbrei herausstellt.
    Ich habe mich im letzten Jahr ziemlich verändert und merke, wie das ganze immer weniger etwas für mich ist. Ich glaube sogar, dass ich mich bald aus dieser Welt ganz zurückziehen werde.
    Wie auch immer…
    Ich drücke dir alle Daumen, die ich habe (also 2 🙂 ) dafür, dass du deine Vorhaben verwirklichen kannst und ein erfolgreiches 2017 erlebst. Du schaffst das! Und wenn du das jetzt liest, dann zünde dir ein paar Duftkerzen an 😀

    Ganz liebe Grüße,
    Dina

    Gefällt 1 Person

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