City Wave und meine erste Surf Erfahrung

Ich träume schon so lange davon endlich mal Surfen ausprobieren zu können und bisher scheiterte es eigentlich immer daran, dass ich nicht alleine zu einem Surfkurs fliegen möchte.

Meine Italy Crew (wir fahren immer gemeinsam nach Italien auf Urlaub) machte den Vorschlage und ist ja ganz klar, dass ich das ausprobieren musste.

Das Surfen auf der City Wave muss man sich wie einen Pool vorstellen, durch den eine Wellenlandschaft und eine künstliche Küste verläuft. Die Welle bricht sich an der künstlichen Küste und wirbelt einen umher – zumindest uns Surfanfänger.

 

Die Organisation:

Man bucht sich online einen Spot von 50 min und muss dann eine halbe Stunde vorher dort sein. Vor Ort gibt es jede Menge Liegestühle und Sitzmöglichkeiten. Die Bar lädt zu Eistee, Bier und so weiter ein, Café gibt es etwas weiter weg – leider. Ist man mal angekommen, bestätigt man seine Registrierung bei einem der PCs und bekommt auch Schlüssel für Spindkästchen.

Nachdem wir ein wenig vorher schon dort waren und uns umgezogen hatten, bekamen wir so grell bunte T-Shirts zum Überziehen und im Nachhinein hätte es für mich Sinn gemacht eine kurze Boardshorts anzuziehen. Neoprenanzug wollte ich wegen dem warmen Wetter nicht und im Bikini ist es nicht unbedingt ratsam, denn die künstliche Brandungszone ist doch etwas rau und man schrammt unkontrolliert darüber, wenn man das Board verlässt.

Nach einer kurzen Einschulung wie man den Kopf mit den Händen schützt und wie man am Board steht und sein Gewicht verlagert, wird man ins Wasser geworfen.

Mit den linken Fuß vorne muss sich auf meinem Board stehen, das eigentlich relativ klein und handlich wirkt und nicht so schwer ist, wie ich es vermutete. Also zu Beginn sitzt man am Beckenrand und der Coach hilft auf das Brett aufzusteigen und für die Beginner gibt es eine Stange, die quer über das Schwimmbecken gelegt wird und an der man sich anhalten kann.

Der erste Kontakt mit dem Wasser und dem Board war extrem spannend. Ich rechnete überhaupt nicht mit dem immensen Druck der Welle und war so froh, dass ich mich an die Hilfe der Stange klammern konnte. Erst bei zweiten Durchgang traute ich mich die Stange loszulassen und mit der Körperspannung das Gleichgewicht zu halten.

Nachdem ich erkannte, dass die Körperspannung das A und O ist, ging es eigentlich recht gut und machte so viel Spaß. Nach ein paar kurzen Momenten des Gleichgewichts fiel ich jedes Mal ins Wasser und wirbelte in den Wellen um meine eigene Achse. Das Surfboard immer hinter mir her und die Leine, die an meinem Knöchel befestigt war, erleichterte das Einfangen des Brettes ungemein.

Ich merkte auch, wenn ich mich zu sehr auf das Brett konzentrierte und nicht einen Punkt fixierte, dass ich viel schneller ins Wasser rutschte. Auch das Aufsteigen auf das Brett war ganz schön knifflig und besonders hudeln darf ich dabei nicht, denn das führt wieder zu einem Verlust des Gleichgewichts.

Die Wartezeiten zwischen den einzelnen Durchgängen waren etwas lang und ich fröstelte bereits ein wenig, das hätte durchaus schneller gehen können, aber die Crew war extrem bemüht und gab hilfreiche Tipps, wie man es besser machen könnte.

 

Alles in allem war es eine echt lustige Erfahrung, die mit knapp 40€ aber schon ganz schön kostspielig war. Es machte aber so viel Spaß, dass ich unbedingt irgendwann einen richtigen Surfkurs machen möchte. Das steht zumindest ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

 

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Habt Ihr schon Erfahrungen mit den Boards gemacht? Wenn ja, kennt Ihr irgendwelche netten Surfcamps?

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