Irisches Tagebuch

Teil 1 meines kleinen Irland Tagebuches

Der Aufenthalt begann schon mal etwas holprig, der erste Landevorgang mit dem Flieger wurde wegen zu starkem Rückenwind abgebrochen und als wir bereits das Rollfeld berührt hatten, zog der Pilot noch mal stark nach oben. Erst die zweite Landung glückte dann. Ein wenig mulmig war mir schon zu Mute, als das Flugzeug wackelte und vom Wind durchgebeutelt wurde.

 

Im Taxi hatte ich die Turbulenzen schon wieder vergessen und der Taxifahrer erzählte mir beinahe seine komplette Familiengeschichte und bestätigte mir immer wieder, dass die Iren das Leben feierten, es genossen und dass Freundlichkeit und Respekt wohl das Wichtigste überhaupt wären. Noch mehr blühte er auf, als ich ihm von meinen Plänen Howth, ein kleines Fischerdorf an der Küste, zu besuchen, erzählte. Er stammte von dort und schilderte mir das idyllische Leben mit all seinen Vorzügen. Ich müsse dort unbedingt das Fischrestaurant, das seiner Tante gehörte, besuchen und den Leuchtturm besichtigen und eine Küstenwanderung machen. Der Taxifahrer war so herzlich und freundlich, wie ich auch die meisten anderen Iren hier empfand. Weit weg von der ungeliebten amerikanischen Oberflächlichkeit, näher am Wiener, jedoch ohne das unerlässliche Jammern.

Nachdem ich mein Hotelzimmer bezogen hatte, mich ein wenig erholt hatte, wollte ich sofort zum Trinity College gehen, musste vorher aber unbedingt etwas essen. So landete ich in einem netten Lokal, dem KC Peaches Café, in der Merrion Row, nahe dem St.Stephen’s Green. Im KC Peaches gibt es qualitativ hochwertiges Essen zu einem recht passablen Preis und die Muffins, die handgemacht sind, schmecken fantastisch. Oder auch der Ingwer-Karotten Saft.

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Beim Trinity College erwartet einen die Stimmung einer Eliteschule aus einem Film wie in „Der Club der toten Dichter“ und die grauen Gebäude heben sich vom noch dünkleren Himmel wie Urzeit Tiere ab. Leider hatte die Ausstellung des Book of Kells schon geschlossen. Macht nix, dachte ich und bewunderte stattdessen die majestätischen Bäume im Innenhof, die hunderte von Jahren alt sein mussten. Wieso gibt es hier solch wunderbare Bäume, die unter Denkmalschutz stehen und bei uns nicht? Warum muss bei uns immer wieder Platz für neue Parkplätze geschaffen werden?

Am Rückweg durch die Grafton Street musste ich natürlich auch ein wenig das Shopping Angebot testen. Besonders begeistert mich Thomas & Brown, das Luxuskaufhaus mit einem riesigen Nischenparfum Angebot. Auch eine kleine Filiale von Space NK gibt es in der Grafton Street. Dort findet man Hourglass zu Apothekerpreisen und ähnlich teure Goodies. Für Fashonistas ist Topshop oder auch And Other Stories spannend, dort fand ich mir einen Rock und eine Bluse, völlig untypisch für mich. Rock und Bluse. Offenbar schlägt mir der Regen ein wenig aufs Gemüt.

Für das Abendessen bevorzuge ich auf jeden Fall Pubs, denn die Hausmannskost oder authenischen Speisen mag ich wesentlich lieber als schicke Restaurants mit Fisch und Meerestieren, die ich ohnehin nicht mag.

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Für Essen geh ich am liebsten ins Pub oder besorge mir eine Kleinigkeit aus dem Supermarkt. Erfahrungsgemäß ist das Essen im Pub am günstigsten, während es bei Tesco oder Spar doch recht teuer ist, einige Artikel über die Registrierkasse zu ziehen. Für etwas Tee (drei Packungen), Schokolade, Wasser, einen Apfel, Nüsse und Käse zahlte ich 29€.

Demnächst wird es mehr von meinem Aufenthalt in Dublin zu lesen geben… bleibt gespannt … stay tunded!

 

Kennt Ihr Irland? Beziehungsweise habt Ihr Tipps für meinen nächsten Dublin Aufenthalt? Ich war sicherlich nicht das letzte Mal dort.

 

Hat Euch der Beitrag gefallen, würde ich mich sehr über ein Like freuen.

 

 

Ein Gedanke zu “Irisches Tagebuch

  1. Pingback: Irisches Tagebuch Tag 2 – Lavender Province

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