Winterdüfte: Lancôme Idole und Hermès Twilly Eau Poivrée

Beauty, Parfüm

Für jeden riecht ja Weihnachten anders und jetzt beim ersten Schnee und dem kalten Wetter greife ich automatisch nach würzigen, warmen Düften. Umso überraschter war ich, dass einer der folgenden Düfte nicht typisch in die warme Schiene fällt. 

Werbung/ PR Sample 

Bei Notino habe ich mir folgende zwei Duftlieblinge ausgesucht: 

Hermès Twilly Eau Poivrée

Lancôme Idôle 

Beginnen wir mit Lancôme Idôle, ein Flakon mit einem wunderschönen, eleganten Design. Und ja, bei Lancôme hat mich auch ein bisschen die Werbung überzeugt: dieses schöne weisse Pferd und dieses einmalige Licht der Aufnahmen haben mir den Duft interessant erscheinen lassen. Doch wie riecht nun Lancôme Idôle? Ich kann den Duft mit Chypre assozieren mit einer Leichtigkeit, die einerseits die Rose in den Vordergrund stellt, ohne aber aufdringlich zu sein. Die Birne verleiht dem Parfum so etwas wie Leichtigkeit und fruchtige Süße. Diese Süße war es auch, die den Duft für mich eher in die kühlere Jahreszeit einordnen lassen, wobei ich kann ihn mir auch gut im Frühjahr vorstellen. Den frischen, eisigen Moment, den viele Chypre Düfte aufweisen, den kann ich auch hier entdecken und ich assoziiere es mit einer frischen und unberührten Schneedecke. 

Die Haltbarkeit des Duftes ist gut, aber nicht überragend, was ich jedoch im Alltag sehr schätze. Idôle wird zu einem stillen Begleiter, der präsent und elegant wirkt, ohne sich aber in den Vordergrund drängen zu wollen. Diese Eigenschaft mag ich bei Düften für jeden Tag sehr gerne und so ist Idôle für mich eine gelungene Entdeckung. 

Lancôme Idôle
Lancôme Idôle

Wir bleiben im Rosen Repertoire mit dem nächsten Duft, denn auch Twilly Eau Poivrée von Hermès kombiniert Rose und einen Hauch von rosa Pfeffer. Der Duft wirkt einerseits frisch und auf der anderen Seite bietet er durch die Patchouli Nuancen eine unerwartete Tiefe. Auch bei Twilly ist der Flakon sehr gelungen und ich mag die kleinen Details wie zum Beispiel den kleinen Seidenschal am Hals des Parfümfläschchens. Twilly Eau Poivrée ist die verspielte, kecke Schwester des ursprünglichen Twilly Duftes und begeistert mich durch diese Vielschichtigkeit und die Kontraste, die es aufzeigt. Hier hat als Nase wieder Christine Nagel mitgewirkt, die auch schon bei Narciso Rodriguez For Her ihr Können bewiesen hat. 

Twilly d’Hermès Eau Poivrée

Prinzipiell bin ich so gar kein Fan von reinen Rosendüften, da sie sehr schnell ein verstaubtes Image aufweisen, nicht aber so bei diesen Parfums hier, denn sie beschreiten zwei verschiedene Rosenwege. Der eine Weg ist vertraut, sicher und gesäumt von einem klaren Himmel über einer unberührten Schneedecke, während der andere Weg dunkel, mysteriös und ein wenig unergründlich, aber dennoch faszinierend wirkt. 

Außerdem würde ich Rosendüfte eher im Winter tragen, denn im Sommer bevorzuge ich eher zitrische und frische Nuancen, die klar und vielleicht ein wenig aquatisch wirken. 

Welche Rosendüfte fallen Euch sonst ein, die ebenso in den Winter passen würden? Ich muss dabei oft an Cartier und Baiser Volé denken. Dieser Duft war sehr stark von prickelndem rosa Pfeffer dominiert und veränderte sich in der Basisnote zu einem leicht holzigen, runden Duft, der seinesgleichen sucht. 

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