Von Samurais und Glyzinien: Ginza Eau de Parfum Murasaki

Beauty, Parfüm

Was haben Violett und Samurais mit einem Parfum zu tun? Ginza Eau de Parfum Murasaki by Shiseido Dass Japan viel mehr als Kirschblüte, Sushi und Mangas sind, das erfährt man spätestens dann, wenn man sich ein wenig mit Shiseido beschäftigt. Werbung/ PR Sample 

Shiseido lernte ich vor allem durch Hautpflege kennen, gern denke ich da zum Beispiel an das Ultimue Serum, das ich mehrmals nachgekauft habe. Aber auch bei den Tagescremen rangiert Shiseido unter meinen Lieblingen, weil die verwendeten Tagescremen alle einen hohen Lichtschutzfaktor aufweisen können. Und da wären wir schon beim fernöstlichen Beautyritual, nicht erst seit wenigen Jahren, als K-Beauty den Markt noch nicht erobert hatte, rangierte Shiseido in Europa bereits erfolgreich in den Parfümerien. 

Wie dem auch sei, ich versuche der Geschichte von Ginza Eau de Parfum Murasaki ein wenig zu lauschen und begebe mich zu den Inspirationen für diesen herrlich widersprüchlichen Duft. Warum schreibe ich „herrlich widersprüchlich“? Weil Ginza Eau de Parfum Murasaki sich in keine eindeutige Schiene zwängen lässt, weil der Duft so komplex und unheimlich facettenreich ist. 

Der Auftakt beginnt fruchtig mit Apfel, Granatapfel und Veilchen, während das Veilchen vereits den Weg für die floralen Nuancen ebnet, denn es folgen ein Hauch von Jasmin, Freesie und Glyzinie, bevor die holzigen Akkorde den Duft abrunden. Kashmirholz und Sandelholz sind für die Tiefe und die Komplexität des Duftes verantwortlich. 

Murasaki wird in Japan als Violett Nuance bezeichnet, eine Farbe die den dunklen Blüten der Zierkirsche ähnelt. Die Farbe war vor allem den Adeligen vorbehalten, ähnlich wie Purpur eine Sonderstellung in der europäischen Geschichte hatte (Wikipedia berichtet, dass im antiken Rom nur Senatoren diesen Farbton trugen, später dann christlichen Würdenträgern). Muraskai dürfte auf den Farbton des Blauregens (der auch in dem Parfum enthalten ist , nämlich die Glyzinie) zurückzuführen sein, eine andere Version verweist auf die Hofdame Murasaki Shikibu, die Hofdame und Schriftstellerin war (ungefähr 1000 nach Christus). Sie ist Autorin eines bedeutenden Romans der östlichen Welt. Hier kommen auch die Samurai ins Spiel, doch wir wollen jetzt nicht zu Mulan und Bambi abdriften.

Mir würde als Inspirationsquelle fast die Legende von Murasaki Shikibu besser gefallen, denn sie war sicherlich eine außergewöhnliche Frau ihrer Zeit. Als Frau von heute möchte e der Duft Ginza Eau de Parfum Murasaki auf eine Frau voller Kraft und Eleganz verweisen. 

Ginza Eau de Parfum Murasaki

Die Haltbarkeit des Duftes ist gut und ich würde ihn als perfekten Duft für das Frühjahr sehen. Gern sprühe ich ihn untertags nach, weil ich mich nach der Frische des Apfels sehne. 

Still, gleichzeitig aber auch kraftvoll und rund in seiner ganzen Komplexität. Eine perfekte Begleitung für Frauen, die ihre Vielschichtigkeit zeigen wollen. Fast hätte ich jetzt geschrieben „Für die moderne Frau“, doch das lässt den Text verstaubt klingen und trifft nicht, was ich eigentlich sagen wollte: Vielmehr meine ich, dass es ein Duft für all jene ist, die eine perfekte Ergänzung zu einem schlichten, eleganten Design suchen, das dennoch Ruhe und Behaglichkeit verströmt. Ginza ist übrigens auch einer der ältesten Stadtteile Tokyos und glänzt durch tolle Einkaufsstraßen und mit der ältesten Flaniermeile nach europäischem Vorbild. (Danke an Wikipedia für die Infos)

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